Wandern & Bergsteigen

Die wohl attraktivste Freizeitbeschäftigung im
Berchtesgadener Land ist das Wandern

Hier finden Sie einige Wander und Tourenvorschläge.

Gerne empfiehlt Ihnen der Hausherr beim herzhaften
Frühstück passende Touren...



Litzlalm

Von der Nationalpark-Infostelle am Hintersee sind es zirka 100 m auf der asphaltierten Straße, bis uns ein Wegweiser nach links auf einen geschotterten Fußweg leitet. Er führt fast eben durch die Grundübelau. Zunächst hören wir ihn nur von fern rauschen, bald gehen wir aber am glitzernden Klausbach entlang. Links von uns erhebt sich der Hochkalter, das Ofental- und das Steintalhörndl sowie die Hocheisgruppe. Zu unserer Rechten bietet uns die zerklüftete Reiteralpe ein wildromantisches Bild. Es ist immer wieder faszinierend zu beobachten, wie sich das zuerst wie eine gewaltige Kuppel aussehende Massiv in eine Reihe von wilden Zacken verwandelt. Besonders urig zeigen sich die Grundübel- und die Mühlsturzhörner, die man auch „Ramsauer Dolomiten“ nennt, an der Stelle, wo man den Bach mittels einer Holzbrücke überquert. In der Nähe der Engert-Holzstube (Unterstandshütte) gelangt man kurz auf die Asphaltstraße (bis hier 1 Std.) Nun wechseln wir wieder auf die linke Seite des Klausbaches und folgen dem ansteigenden Fußweg. Wenn sich die Schlucht weitet und uns das Bächlein über eine sonnige Almwiese entgegenkommt, haben wir die Bindalm fast erreicht.

Von dort folgen wir dem mit Hirschbichl ausgeschilderten Weg. Nach einer kurzen Steigung überschreiten wir die Landesgrenze nach Österreich. Etwa 100m bleiben wir nach dem Gasthaus am Hirschbichl auf der Straße nach Wießbach. Bei der ersten Abzweigung einer breiten Forststraße nach rechts, finden wir einen Hinweis mit der Aufschrift „Zur Litzlalm“. Nach ca. 30 Minuten durch dunklen Nadelwald auf einer breiten Schotterstraße erreichen wir die Hütten der bewirtschafteten Litzlalm. Hier erfreut Sie ein großartiges Panorama. Die gesamte Hocheisgruppe erhebt sich vor uns. Rechts das Kammerlinghorn zeigt sich sogar das weit nach Süden vorgeschobene Seehorn sowie das Praghorn, zwischen denen der, in einem Hochtal liegende, Dießbach-Stausee zu erahnen ist. Vom Hintersee bis zur Litzlalm geht man 3 – 3 1/2 Stunden.



Wimbachschloss und Wimbachgrießhütte

An der Wimbachbrücke zweigt ein markierter Weg ab zur Wimbachklamm. Eine kleine Klamm die jedoch durch ihre schönen Felspartien und Schleierfälle überrascht. Hinter der Klamm beginnt das Wimbachtal, ein gewaltiges Hochtal mit großartiger Felspracht. Die erste Station, das bewirtschaftete Wimbachschloss ein ehemaliges Jagdschloss der Fürstpröbste – ist ohne größere Steigung in einer guten Stunde zu erreichen. Das Tal war früher ein See wie der Königssee, heute wird es ausgefüllt von riesigen Schutt-Strömen, die die Wildbäche anschwemmen. Rechts steigt der Hochkalter empor, links erhebt sich die Watzmannwestwand. Nach weiteren guten zwei Stunden erreichen Sie die bewirtschaftete Wimbachgrieshütte.



Traumhaft übern Hintersee

Eine wunderschöne Möglichkeit auf gefahrlose Weise sowohl die Faszination der himmelhohen Felswände als auch den Tiefblick auf den Hintersee zu genießen. Ein grüner Sattel, 5oo m über dem Hintersee. Hier hat man sozusagen Tuchfühlung mit dem Knittelhorn, dem Schottmalhorn und dem Edelweißlahner. Von unserem Haus geht man ca 10 min Richtung Hintersee und kommt dann zu der Abzweigung mit der Aufschrift "Halsalm". Nun schlängelt sich ein wunderschöner Pfad,immer mit Blick auf den romantischen Hintersee, stetig bergauf bis zur Halsalm, ca 1 1/4 Stunden. Nach dem man diesen herrlichen Ort genossen hat,steigt man den gleichen Weg wieder zurück und biegt aber nach rechts ab Richtung Hintersee, somit hat man einen schönen Rund-Wanderweg.



Mordaualm - Um den Schmuckenstein

Vom Parkplatz „Taubensee“ an der Alpenstraße gehen Sie bei mäßiger Steigung auf einer Forststraße bis zur Mordaualm 1 Stunde. Oben am Hügel mit dem Kreuz, südlich der Almhütten, werden Sie mit einer vorzüglichen Aussicht belohnt. Wer Lust hat, kann noch den Rundweg um den Schmuckenstein anhängen. Nördlich der Almhütten hält man sich leicht rechts. Während Sie bei leichter Steigung um den bewaldeten Berg zur Rechten herumgehen, gelangen Sie bald zu einer Jagdhütte und später nach Hochschwarzeck. Anstatt zu den Bauernhäusern hinunter zu gehen, folgen Sie dem Weg zum oberen Mast des Schleppliftes und wechseln auf die andere Seite des Rückens. Der schmale Steig bringt Sie wieder auf die Mordaualm. Für den Rundweg benötigen Sie ca. zwei Stunden. Diese bis 1200 m ansteigende Tour ist außer bei hoher Schneelage das ganze Jahr über machbar. Sie eignet sich besonders für heiße Tage, weil sie zu einem großen Teil im schattigem Wald verläuft. Im Monat Mai stehen die Almflächen der Mordaualm in voller Blüte. Dann ist die gesamte Wiesenfläche voller Enzian, Silberwurz und Mehlprimeln.



Watzmannhaus

Der Watzmann ist weit über seine engere Heimat hinaus als einer der schönsten Berge bekannt. Er ist das Wahrzeichen Berchtesgadens. Seine Ostwand mit fast 2000m ist die höchste Wand der Ostalpen. Während sie nur geübten Kletterern vorbehalten bleibt, kann jeder Normalbergsteiger auf einem gepflegten Weg bis zum Watzmannhaus gehen. Wir empfehlen den Aufstieg von der Wimbachbrücke in der Ramsau. Dafür benötigt man 3 – 3 1/2 Stunden.

Der mit Schildern und roten Markierungspunkten ausgewiesene Weg führt über die Stubenalm und die bewirtschaftete Mitterkaseralm auf die Falzalm. In immer enger werdenden Kehren zieht der Weg hinauf auf das Falzköpfl, dem Vorsprung, auf dem das Watzmannhaus steht. Von Mai bis Oktober kann man hier oben essen und übernachten. Was man vom Haus aus sieht ist nicht das Hocheck, sondern nur ein vorgelagerter Rücken. Vom Haus zum Gipfel sind nochmals 3 Stunden erforderlich. Wenn man will, kann man über die Kührointalm zur Wimbachbrücke hinuntergehen. Die Abzweigung finden wir an der Falzalm. Für diesen Abstieg muß man mindestens mit 3 Stunden rechnen, ein kurzes Stück des Falzsteiges ist mit Drahtseilen gesichert



Herrliches Bergpanorama im Nationalpark


Fährt man vom Haus Talblick am Hintersee vorbei, bedeutet ein großer Parkplatz für unser Auto Endstation. Dort, wo die Hirschbichlstraße mit einem hohen Holzgatter verschlossen ist, heißt es aussteigen und hinein in die Wanderschuhe. Zirka 100 m bleiben wir nach dem Tor auf der asphaltierten Straße, bis uns ein Wegweiser nach links auf einen geschotterten Fußweg leitet. Er führt fast eben durch die Grundübelau. Zunächst hören wir ihn nur von fern rauschen, bald gehen wir aber am glitzernden Klausbach entlang. Links von uns erhebt sich der Hochkalter, das Ofental- und das Steintalhörndl sowie die Hocheisgruppe. Zu unserer Rechten bietet uns die zerklüftete Reiteralpe ein wildromantisches Bild. Es ist immer wieder faszinierend zu beobachten, wie sich das zuerst wie eine gewaltige Kuppel aussehende Massiv in eine Reihe von wilden Zacken verwandelt. Besonders urig zeigen sich die Grundübel- und die Mühlsturzhörner, die man auch „Ramsauer Dolomiten“ nennt, an der Stelle, wo man den Bach mittels einer Holzbrücke überquert.

In der Nähe der Engert-Holzstube (Unterstandshütte) gelangt man kurz auf die Asphaltstraße (bis hier 1 Std.) Nun wechseln wir wieder auf die linke Seite des Klausbaches und folgen dem ansteigenden Fußweg. Wenn sich die Schlucht weitet und uns das Bächlein über eine sonnige Almwiese entgegenkommt, haben wir unser Ziel fast erreicht.
Das Bild mit den vier Kasern und der Reiteralpe im Hintergrund ist zweifellos eines der schönsten und unvergesslichsten im Berchtesgadener Land. Die Almsiedlung steht unter Denkmalschutz. In den Almen ist frische Milch und selbst gemachter Käse sowie eine Brotzeit erhältlich.
Vom Hintersee bis zur Bindalm geht man 2 – 2 1/2 Stunden.



Blaueishütte (1680m) am Hochkalter

Diese hochalpine Tour beginnen Sie am besten am Hintersee und zwar am Parkplatz Seeklause, egal ob Sie mit dem Bus oder mit dem eigenen Auto kommen. Der Weg ist deutlich mit „Blaueishütte“ beschildert und gut ausgebaut. Auf halbem Weg kommen Sie an der bewirtschafteten Schärtenalm (1359m) vorbei. Dort haben Sie bereits eine herrliche Aussicht auf die gegenüberliegende Reiteralpe. Bald müssen Sie den breiten Fahrweg verlassen und auf dem wild -romantischen Hüttenanstieg links hinauf, bis Sie ziemlich unvermutet vor der Blaueishütte stehen.

Von dort lohnt es sich noch zirka 20 Minuten in das von hohen Felswänden eingerahmte Blaueiskar hinaufzugehen. Je nach Jahreszeit steht man dann an der Zunge des kleinen Gletschers, von dem die wilde Landschaft ihren Namen hat. Wie alle Gletscher im Alpenraum und auf der ganzen Welt, befindet sich auch das Blaueis im Rückzug. Der Gletscher wird leider von Jahr zu Jahr kleiner. Das blanke Eis, wie man es im Sommer und Herbst antrifft, zu betreten, ist absolut lebensgefährlich. Der Gletscher mit seiner extremen Neigung hat schon viele Opfer gefordert. Die Felsszenerie ist großartig. Die Mühe des 3 stündigen Aufstieges lohnt sich bei gutem Wetter auf jeden Fall. Bereits an der Hütte überblickt man den ganzen Hintersee wie von einem Flugzeug aus. Im Juni, wenn der Almrausch blüht, wird man im Blaueiskar doppelt belohnt.



(C) 2011 - Alle Rechte vorbehalten

Diese Seite drucken